In Zeiten des Umbruchs…

Heute ist mir danach, einen etwas persönlicheren Artikel zu schreiben. Weil mich gerade so viel beschäftigt und mein Kopf schon total am brummen ist vor lauter überlegen und denken und reflektieren. Welche Themen gerade meine Gedanken bestimmen, möchte ich in den nächsten Zeilen festhalten.

Umbruch

Manche Tage sind wie viele andere. Du hast deine Routine perfektioniert und natürlich erlebst du Neues, aber vieles bleibt auch gleich. Das zweite Halbjahr 2016 ist das wohl ereignisreichste für mich bisher. Ein Drittel ist schon vorbei und mein Kopf ist schon völlig am überquellen. Es gibt so viel Neues und Spannendes zu entdecken, viele neue Lebensumstände und kaum Zeit, Routinen zu entwickeln. Aber jetzt erst mal eins nach dem anderen. Was bei mir so los ist und noch los sein wird:

Ende Juli – Wohnung auflösen, Zuhause und die Besten verlassen

Was in dieser einen letzten Juliwoche alles passiert ist, hätte eigentlich viel mehr Zeit verdient. Ich habe die Wohnung leergeräumt – meine erste eigene Wohnung, die eigentlich immer unsere erste gemeinsame Wohnung war. Der Ort an dem ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, mit den besten Freunden der Welt Pizza und Spätzle gemacht, kiloweise Fisch gegrillt und literweise Bier getrunken habe. Es hätte nicht schöner sein können! Und das alles wurde in einen Sprinter gepackt. All die Gegenstände, die mich tagtäglich begleitet haben. Und durch verschiedenste andere ToDos hatte ich kaum Zeit mich seelisch zu verabschieden. Ich bin immer offen für Neues und gehe neugierig auf fremde Situationen zu. Aber ich schätze auch aus tiefstem Herzen, was mich jahrelang so so glücklich gemacht hat. Was werde ich nur ohne euch tun?

Umbruch

August – neuer Job, neues Zimmer

Nur ein paar Tage später war meine neue Bleibe ein kleines Zimmer bei einer fürsorglichen älteren Dame. Für ein Praktikum bin ich nach Stuttgart gezogen, meine Heimatstadt im Süden Deutschlands. Ich genieße es die Straßen neu zu erkunden und mich durch das Großstadtgetümmel treiben zu lassen. Wie immer bin ich viel unterwegs und versuche nebenher noch die vielen neuen Eindrücke zu sortieren. Die meisten kommen durch mein Praktikum auf mich eingeprasselt. Neue interessante Menschen, Aufgaben und Themen – und es macht soo viel Spaß! Ich habe eigene Projekte zu planen, Veranstaltungen zu organisieren, Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen. Aber es ist auch sehr viel auf einmal. Denn die Uni schläft nie und neben Berichten die ich am Wochenende und nach Feierabend schreibe, steht da noch dieses riesige ToDo „Masterarbeit“ auf meiner Liste. Naja, jetzt erst mal eins nach dem anderen. Zum Glück sind 5 Jahre Studium ein guter Lehrmeister in Sachen Zeitmanagement. Und wie so oft ergibt sich doch alles irgendwie.

Oktober – zurück an die Uni und zu meinen Lieben

Von Oktober bis Dezember werde ich wieder zurück in meine Unistadt ziehen, um dort meine Masterarbeit fertig zu schreiben. Ich werde also versuchen neben dem stressigen Unialltag so viel Zeit wie möglich mit meinen Lieben zu verbringen, bevor ich sie Ende des Jahres wieder verlassen werde. Vielleicht habe ich den Abschied auch deshalb für nicht so schlimm empfunden, weil ich ja wieder komme. Wenn auch nur für kurze Zeit, denn Anfang des neuen Jahres wird erst die richtig große Veränderung kommen:

Umbruch

Januar – Abflug nach Chile

Im Januar werde ich eine Reise beginnen. Eine lange Reise. Und dich nehme ich mit! Denn das Jahr 2017 werde ich ca. überall auf der Welt verbringen, nur nicht zuhause! Ich bin schon tierisch aufgeregt und freu mich schon drauf, dir bis dahin einige Tipps und Tricks zur Weltreisenplanung zu geben. Dafür werde ich eine eigene Kategorie einrichten und dich immer auf dem Laufenden halten. Während der Reise wird sich dieser Blog natürlich auch sehr verändern. Ich plane auf jeden Fall fleißig Fotos und Geschichten zu veröffentlichen, vielleicht auch Tipps zur Reiseorganisation oder sonstige Themen auf die Lust und für die ich Zeit habe. Genauso wie allgemein zur Reise lässt sich das im Vorhinein schlecht planen, da müssen wir uns wohl beide überraschen lassen. Es wird auf jeden Fall ein riesen Spaß! Und ein furchtbar schwerer Abschied. Momentan überwiegt die Vorfreude, dass wird sich aber spätestens in ein paar Monaten geändert haben. Mal sehen wie ich damit umgehe. Aber darum soll sich mein Zukunfts-Ich Sorgen machen.

Mein Fazit

Die nächsten Monate sind für mich also ziemlich turbulent, doch ich habe mir fest vorgenommen, regelmäßig meine Gedanken niederzuschreiben und dich daran teilhaben zu lassen. Und die Reiseplanung wird sicherlich auch einige Beitrage wert sein… Also sei gespannt auf neue Themen und gebe gerne deinen Senf dazu, wenn du auch schon in einer ähnlichen Situation gesteckt hast!

Ich wünsche dir einen wunderschönen erholsamen Abend, bis ganz bald, deine

annka-Unterschrift

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