To Dos planen – Mein neuer Projektplan

Jeder Mensch benötigt einen anderen Grad an Strukturiertheit und Ordnung, um Projekte fertig zu stellen und seine ToDos zu organisieren. Die Skala startet vermutlich irgendwo bei „Fresszetteln in der Handtasche“ und endet bei „Exceltabelle mit eigens programmierten Macros“. Ich habe etwas Neues für mich entdeckt und möchte es heute mit dir teilen.

projektplanung

Ehrlich gesagt fällt es mir gerade etwas schwer, Themen für meine Blogbeiträge zu finden. Wie immer lasse ich dich gerne an dem teilhaben, was bei mir so los ist. Und momentan ist das leider nicht sonderlich viel außer Masterarbeit schreiben, Freunde treffen und Weltreise planen. Da ich meine Freunde lieber für mich alleine hab und sich mein Liebster hauptsächlich um die Reise kümmert, bleibt da irgendwie nicht so viel übrig über das ich berichten könnte. Deshalb hatte ich gerade die grandiose Idee, dich einfach an meiner Masterarbeit teilhaben zu lassen. Hätte mir ja auch mal vor ein paar Wochen einfallen können…

Probleme bei der Projektplanung

Da ich gerade eine für mich neue Art der Projektplanung umsetze, würde ich dir gerne davon erzählen. Für meine Masterarbeit habe ich jetzt noch knapp zwei Monate Zeit und das wird vermutlich alles etwas eng. Und genauso wie meine Einschätzung, wie eng das wirklich wird, ändert sich auch jeden Tag mein Plan für die nächsten Wochen. Denn ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass es mir einfach nicht möglich ist, meine To Dos für die nächsten Wochen taggenau zu planen. Das Blöde an großen neuen Projekten ist ja meistens, dass man noch ziemlich schwer einschätzen kann, wie viel Zeit man denn wirklich für die einzelnen Teile braucht. Mir stehen vor allem noch drei große Teile meiner Masterarbeit bevor: der Ergebnisteil, die Diskussion und der Anhang. Ohne Ergebnisse kann ich natürlich noch schwerer sagen, wie lange ich für das Schreiben der Diskussion brauche. Alles irgendwie ziemlich schwer zu planen.

Meine neue Technik

Deshalb habe ich ein paar Techniken, die ich über den Sommer während meines Praktikums in der Personalentwicklung kennen gelernt habe, umgesetzt und mir eine neue Art der Projektplanung überlegt. Bis jetzt klappt es super und es motiviert mich auch total, daran weiter an meiner Masterarbeit zu arbeiten. Und irgendeine Möglichkeit um sich bei der Motivation für solche Projekte selbst zu beschei*** ist ja auch immer gut 😉 Naja und möglicherweise trägt auch diese Reise im Anschluss ein kleines bisschen dazu bei.

Also jetzt hier mein momentaner Plan:

Projektplanung

  • Alle Tage/ Wochen kommen auf ein großes Plakat an die Wand, jeder Tag mit einem extra Feld für sich allein, etwa 12x10cm.
  • Deadline eintragen nicht vergessen, die sollte man natürlich auch bei flexiblen Projektplanungstechniken nicht aus den Augen verlieren.
  • Alle Tage wegstreichen, an denen du dir frei nimmst. Bei mir sind das die bunten Diagonalen (Washi-Tape ist hier super).
  • Wichtige Termine eintragen, die du nicht vergessen darfst und die natürlich etwas deiner Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir stehen hier zum Beispiel Arzttermine (für Reiseimpfungen!) oder Weihnachsfeiern 🙂
  • Zeit für Freunde/ Sport/ Freizeit festlegen, denn ohne Pausen hast du auch keine Energie für die Arbeit… Also schreib dir auch Dinge in den Plan, auf die du dich den ganzen Tag freuen kannst <3

Projektplanung

  • To Dos für dein Projekt auf kleine supercoole Slicky Notes zu kleben. Die hab ich in verschiedenen Farben und bin total begeistert. Durch irgendeine elektrostatische Kraft halten diese ohne Kleber an Papier und anderen Materialien und können deshalb immer wieder verschoben werden. Einfach grandios!

todosplanen

  • Verschiedene Farben für verschiedene Themenbereiche: Ich habe inzwischen eine Farbe für meine Masterarbeit, eine für die Weltreise und eine für sonstige ToDos. Dann sehe ich immer direkt was am jeweiligen Tag so ansteht.
  • Grob die einzelnen Themen den Tagen zuordnen. Ich habe mir beispielsweise grob eingeteilt wann ich den Ergebnisteil beginnen möchte und wann den Diskussionsteil. So hast du einen groben Überblick wie gut du voran kommst. Verschieben lassen sich diese „Zwischen-Deadlines“ aber natürlich trotzdem.

Projektplanung

Bis jetzt funktioniert das System für mich sehr gut. Alle erledigten Aufgabenzettel stecke ich in ein Glas und erfreue mich jeden Tag daran, dass es voller und voller wird. Und sobald mir beim Schreiben etwas auffällt, was noch getan werden muss, notiere ich es mir auf eine Slicky Note. Wichtig ist natürlich, dass du hier kleine und kompakte Aufgaben formulierst. Auf einem Zettel steht also „Quelle S.12 überprüfen“ und nicht „Theorieteil schreiben“. Aber das erklärt sich ja von selbst 😉

Und wie machst du das?

Ich würde mich freuen, wenn du mir von deiner Art Projekte zu planen erzählst. Brauchst du überhaupt einen strickten Plan oder arbeitest du einfach drauf los? Wie kommst du mit Deadlines zurecht? Schreibe mir gerne oder hinterlasse einfach ein Kommentar unter dem Artikel.

Ich wünsche dir noch einen guten Start in die Woche und ganz viel Erfolg bei deinem nächsten Projekt!

Liebe Grüße, deine

Annka Die Schönheit des Lebens

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