Quito, Ecuador – #16

Quito, die Hauptstadt Ecuadors, ist geprägt von spanischen Besetzern und unzähligen Modernisierungsbemühungen. Ein kleiner Einblick in den Trubel der Andenstadt ganz nah am Äquator.

In Quito finden sich unzählige Überbleibsel der spanischen Besetzer, was die Stadt beinahe sightseeingtauglich macht 😉 Bei unsrer Tour durch die Innenstadt machten wir erst mal beim Wachwechsel vor dem Präsidentenpalast halt.

Dieser war zwar sehr spektakulär, aber für mich auch sehr absurd. Der Präsident Ecuadors samt Gefolge steht dabei auf dem Balkon und winkt seinem Volk zu, während unten Musiker und Soldaten in bunten Uniformen aufmarschieren. Nach der Nationalhymne werden einige Fanfaren gespielt und dann ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Mit Frau Merkel kann ich mir so eine Aufführung irgendwie nur schwer vorstellen… Der Präsident wohnt übrigens angeblich nicht mehr in diesem Palast, wie eigentlich vorgesehen, da auf dem Platz davor schon so einige seiner Vorgänger ermordet wurden. In wenigen Tagen stehen Neuwahlen an, mal sehen was der nächste Präsident darüber denkt.

Zwischen die zahlreichen Kirchen, Kathedralen und Kapellen mischt sich auch immer wieder etwas Straßenkunst und modernere Gebäude.

Einen besonders tollen Blick hat man vom Turm der großen Kirche im Süden der Altstadt. Und dank der allabendlichen Regenschauer kann man von hier auch beobachten, in welchem Stadtteil es gerade regnet 😉 Was mir außerdem aufgefallen ist: Auch hier gibt es natürlich wunderschöne Glaskunst in den Fenstern der Kathedralen, aber irgendwie sehen die doch ein bisschen anders aus als bei uns…

Auch sonst hat die Stadt viel zu bieten und wir hätten sicherlich noch etwas mehr Zeit hier verbringen können. Doch wie so oft beim Reisen hat das nächste Highlight schon gerufen, über das es demnächst ebenfalls einen Beitrag geben wird. Freu dich schon mal auf tolle Aussichten!

Liebe Grüße aus Ecuador

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