Meine Thailand-Highlights – #38

In drei Wochen Thailand haben wir nur einen Teil des Landes gesehen und trotzdem so viel erlebt. Mit einem Roller lässt sich das Land auf jeden Fall am besten bereisen, schau dir gerne an was es so zu entdecken gab. Tempel, wunderschöne Landschaften und wahnsinns Ausblicke!

Nachdem mir Thailand als super touristisch und überlaufen angekündigt wurde, wollten wir eigentlich gar nicht hin. Dann haben wir unser aber doch für den Norden Thailands entschieden und wurden nicht enttäuscht. Den Pauschaltouristen und Resortbesuchern kann man zum Glück auch recht gut ausweichen, eine gute Infrastruktur ist eben der Vorteil eines touristischen Landes. Wir sind also sehr viel mit dem Roller unterwegs gewesen und haben die Gegend auf eigene Faust erkundet. Und das macht so viel Spaß!

Gestartet haben wir unsere Tour in Chiang Mai, dem Hauptanlaufpunkt in Nordthailand für jeden Backpacker. Hier gibt es unzählige Tempel, Bars, Restaurants und Hotels, man kann sich die Zeit mit Tagestouren zu noch mehr Tempeln, Elefantenritten und Kochkursen vertreiben. Wir sind mit dem Roller zu entlegenen Tempeln, einem Stausee und entlang von Reisfeldern durch einige umliegende Dörfer gedüst, in denen niemand Englisch spricht und wir die einzigen Touristen auf dem Markt waren. Aber auch die Tempel in Chiang Mai selbst sind wirklich sehenswert, einen halben Tag durch die Stadt zu schlendern lohnt sich also auf jeden Fall auch. Man sollte aber auf jeden Fall die Regenzeiten mit in die Tagesplanung einbeziehen 😉 Ach ja und der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands südlich der Stadt, ist auch einen Ausflug wert. Man kann bis zum Gipfel mit dem Roller fahren, allerdings wegen der Steigung eher nicht mit zwei Personen 😉 Die Aussicht ist aber sehr schön und es gibt auf dem Weg dorthin noch jede Menge zu sehen.

Von Chiang Mai aus ging es für uns nach Pai, einem kleinen Ort nordwestlich, der in einem wunderschönen grünen Tal liegt, umgeben von Wald, Reisfeldern und Wasserfällen. Hier kann man mit einem Roller wirklich schöne Touren machen und sich abends auf dem Nightmarket noch ein leckeres Abendessen besorgen. Außerdem gibt es hier super leckere vegetarische Kao Soi, eine thailändische Curry-Nudelsuppe die ich nur empfehlen kann! Die angeblich sehr schönen Wander- und Spazierwege haben wir leider wegen Ausreden wie „Viel zu heiß“ und „Viel zu viel Regen“ nicht gesehen 😉 Außerdem macht Rollerfahren einfach zu viel Spaß!

Unser dritter und letzter Stopp war in Chiang Rai, einer Stadt im Nordosten Thailands, die sich für uns vor allem wegen ihren Märkten gelohnt hat. Hier gab es super leckeres Essen, vor allem die Saturday Walking Street hat es uns angetan. Die vielen Marktstände, die kleine Leckereien anbieten, werden mir in Deutschland wirklich fehlen. Wie ein riesiger asiatischer Tapas Markt auf dem man einen ganzen Abend mit schlemmen verbringen kann 😉 Südlich von Chiang Rai steht einer der wenigen weißen Tempel, die wir in Asien gesehen haben. Dieses Kunstprojekt war zwar völlig überlaufen und wir mussten anstehen, um in den Tempel zu kommen, er war aber trotzdem etwas besonderes. Am Besten gefallen hat uns aber auf jeden Fall unser Ausflug nach Pho Chi Fa. Dieses Dorf liegt direkt an der Grenze zu Laos und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenaufgang. Hoch über den Wolken wirkt die Welt früh am Morgen einfach wahnsinnig friedlich.

Der Norden Thailands hat uns wirklich sehr gut gefallen, ein touristisches aber günstiges Reiseland das neben den Hauptattraktionen noch so viel mehr zu bieten hat: leckeres Essen, wunderschöne Tempel und atemberaubende Ausblicke! Was da der Süden wohl noch zu bieten hat? Vielleicht sehen wir das dann bei der nächsten Weltreise 😉

Ganze liebe Grüße, deine

 

 

2 Kommentare

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