Lampions DIY – Grundlagen

An meinem Fenster hängt seit Jahren ein weißer Weihnachtsstern. Ich mag ihn zwar sehr, doch es wurde langsam Zeit für was Neues. Also hab ich noch schnell eine zweite Lampenfassung aufgetrieben und losgelegt. Nach jede Menge Falten, Knicken und Kleben ist das hier entstanden:P1320200 Große E-Mail-Ansicht Heute zeige ich dir die Grundlagen des Lampion-(oder auch Plisseeanhänger) faltens. Inspiriert dazu hat mich Julia von Life ist banalogue?, sie ist eine wahre Meisterin bei der Arbeit mit Papier! Bei ihr habe ich mir abgeschaut, wie das Prinzip funktioniert und dann jede Menge ausprobiert. Die einzelnen Anleitungen zu den verschiedenen Formen gibt es in den nächsten Tagen, heute geht es um die Grundlagen.

Du brauchst:

P1320169 Große E-Mail-2

1. Papierauswahl

Meine ersten Versuche habe ich mit normalem Druckerpapier (80g/m²) gemacht. Das lässt sich leicht falten, ist allerdings auch nicht sehr stabil. Ich habe auch versucht einen Lampion aus Packpapier zu falten, was allerdings ziemlich mühsam ist. Das Papier rollt sich ständig ein und die Kanten halten nicht so gut. Für die beiden größeren Lampions mit Lampenfassung habe ich Transparentpapier aus dem Bastelladen benutzt. Das Muster hat mir so gut gefallen und ich wollte, dass genug Licht durch die recht eng gefalteten Lampions scheint. Etwas schwierig ist dabei, dass das Papier leicht reist, wenn man die Kanten zu stark festdrückt.

2. Das Papierformat

Für die kleinen Lampions reicht DinA4 Papier vollkommen aus. Für die Lampions mit Fassung habe ich Papier im Format 30x100cm benutzt. Das Papier muss auf jeden Fall deutlich länger als breit sein. Ich habe meistens ein Verhältnis von etwa 3:1 genommen.

3. Falten I

Als ersten Schritt musst du eine „Ziehharmonika“ aus deinem Papierstreifen falten. Dafür faltest du es immer zu Hälfte, klappst es wieder auf und faltest die Hälfte wiederum zur Hälfte und so weiter. Das Ganze sieht dann in etwa so aus: P1320139 Standard-E-Mail-Ansicht P1320143 Standard-E-Mail-Ansicht

4. Markieren

Je nachdem wie du jetzt deine Kanten setzt, entsteht die Form deines Lampions. Ich zeige dir heute die Grundform. Teile die kurze Seite in drei Drittel auf und lege dein Lineal auf Höhe des ersten Drittels an. Mache nun mit einem Bleistift auf jede zweite Linie eine kleine Markierung. Das gleiche machst du auf Höhe des zweiten Drittels, jeweils auf der freien Linie. P1320148 Standard-E-Mail-Ansicht P1320144 Standard-E-Mail-Ansicht

5. Falten II

Falte nun von Markierung zu Markierung eine Zickzacklinie. Wichtig ist, dass sich die drei Linien jeweils im angezeichneten Punkt treffen. Wenn du fertig bist, kannst du die Markierungen wegradieren.

6. Falten III

Nun geht es darum, die Kanten in die richtige Richtung zu falten. Es gibt Kanten die zu dir und Kanten die von dir weg zeigen. Wenn das Zickzackmuster zu dir zeigt, zeigen die längeren Kanten von dir weg und die kürzeren zu dir hin. Falte die Kanten und du erhälst das hier: P1320152 Standard-E-Mail-Ansicht

7. Zuschneiden und Klebeband anbringenP1320160 Standard-E-Mail-Ansicht

Schneide eine Falz ab und befestige auf der oberen Seite der äußersten Falz einen Streifen doppelseitiges Klebeband.

8. Zusammenbinden & Verkleben

Stich mit der Nadel durch die Ziehharmonika und ziehe einen Faden hindurch. P1320164 Standard-E-Mail-Ansicht P1320162 Standard-E-Mail-Ansicht Klebe die beiden Enden aufeinander und verknote die Fäden. P1320165 Standard-E-Mail-Ansicht

Und fertig!

Diese Grundform lässt sich jetzt je nach Geschmack variieren. In den nächsten Tagen zeig ich dir meine Varianten. Hast du auch schon einmal Lampions gefaltet und hast du Tipps, wie es noch leichter geht? Dann schreib es in die Kommentare, so können auch die anderen Leser davon profitieren! Liebe Grüße und bis bald annka Kleine Webansicht

5 Kommentare

  1. Pingback: Lampions DIY – Variante II | die.schoenheit.des.lebens.

  2. Pingback: Lampions DIY – Variante V | die.schoenheit.des.lebens.

Sag deine Meinung!