Flohmarkt II – Meine Tipps und Trödelerfahrungen

Vor zwei Wochen war ich das erste Mal auf dem Flohmarkt und hab dir schon erzählt, was ich so für Erfahrungen gemacht habe. Schau dir den Beitrag gerne noch mal hier an. Am Wochenende waren wir wieder dort, weil wir einfach noch soo viele Sachen hatten und unbedingt mit weniger Kisten umziehen möchten. Und der Tag hat sich richtig gelohnt! Deshalb gibt es heute eine zweite Runde Tipps und Tricks für den Flohmarkt und außerdem endlich mal Fotos von unserem Stand!

Flohmarkt Trödelmarkt Erfahrung Tipps Stand Aufbau

Ich habe ja schon letztens von einigen Dingen erzählt, die ich beim nächsten mal besser machen würde. Das haben wir dieses mal natürlich umgesetzt. Deshalb gibt es jetzt nicht nochmal alle Tipps für den Flohmarkt, sondern eher eine Erweiterung der Liste:

1. Komm auf jeden Fall früh genug zum Aufbau

Unser Flohmarkt ging offiziell um 8 Uhr los, die Aussteller dürfen ab 6 Uhr zum Aufbau auf das Gelände. Vor zwei Wochen waren wir um halb 7 dort und haben gerade noch einen Platz bekommen, viele Aussteller hatten schon aufgebaut und waren schon fleißig am verkaufen. Dieses mal sind wir also nochmal etwas früher aufgestanden und waren um 6 Uhr dort, trotzdem standen viele Stände schon fast vollständig. Flohmarkttrödler sind wohl ziemlich hart im nehmen wenn es um den perfekten Standplatz geht ;). Wir waren mit unserem Stand trotzdem sehr zufrieden und haben dann einfach gemütlich aufgebaut. Schon ab halb 7 kamen die ersten Interessenten und lugten in unsere Kisten. Je früher dein Stand fertig ist, umso eher finden die Frühaufsteher bei dir ein paar Schätze. Stell dir deinen Wecker also ruhig ein bisschen früher, bei uns hat sich das auf jeden Fall gelohnt 😉

2. Das wichtigste Flohmarkt Zubehör

Schau dir einfach noch mal die Liste vom letzten mal an, wir haben eigentlich alles genauso gemacht. Allerdings hatten wir mehr Kleiderbügel dabei, das war auf jeden Fall gut. Ein großer Spiegel wäre vielleicht noch praktisch gewesen, aber für die zwei mal reingucken lohnt sich der Aufwand eigentlich nicht…

3. Der perfekte Standaufbau auf dem Flohmarkt

Beim Aufbau unseres Flohmarktstandes haben wir diesmal noch einiges optimiert. Schau dir einfach mal die Fotos an, dann hast du ungefähr einen Eindruck davon wie es bei uns aussah 😉 Und wie unfassbar viel Zeug wir haben hatten sieht man hier auch ziemlich eindrucksvoll…

 

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Diesmal haben wir versucht unsere Sachen ein bisschen leichter zugänglich zu machen und besser zu sortieren. Auf der linken Seite siehst du die „Damenabteilung“, hier habe ich meine Schals, Taschen, Schuhe und Kleidung aufgebaut. Mein Freund hatte deutlich weniger Klamotten zu verkaufen, seine Sachen liegen auf dem linken Tisch. In der Mitte des Standes war auch diesmal wieder der Schmuck, auf dem rechten Tisch vor allem Krimskrams und Gläser. Unsere restlichen Sachen haben wir einfach davor aufgebaut. Hier ist vor allem wichtig, dass man den Kunden nicht den Weg zum Tisch versperrt, weil man den ganzen Boden vollstellt. Das ging aber eigentlich ganz gut, vorallem wenn die ersten Sachen verkauft sind 😉

 

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Jacken, Kleider, und und und

Unser Kleiderständer war diesmal von beiden Seiten erreichbar, sehr praktisch wenn viel los ist!

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Schmuck und Krimskrams

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Verrückt, was sich alles so ansammelt über die Jahre…

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Meine Schalsammlung

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Meine Taschensammlung

4. Unser Boxensystem haben wir beibehalten

Wie auch letztes Mal haben wir wieder einige Specialboxen gemacht und außerdem noch ein paar Schilder mehr geschrieben. Es gab diesmal wieder eine Gratis-Kiste und eine 1€-Box, die jedoch ziemlich schnell eine 50ct-Box wurde, weil wir die Sachen einfach auf jeden Fall los werden wollten. Zusätzlich haben wir die Regale sowie die blaue Kiste (mit den Schals) beschriftet, damit die Leute auch wussten, dass wir diese verkaufen wollen und nicht nur zur Präsentation der anderen Sachen dabei haben. Unsere Klamotten haben wir übrigens auch mit Preisschildern versehen. Das macht denke ich vor allem Sinn, wenn man die Sachen unbedingt loshaben will und deshalb super günstige Preise macht. So wie wir:

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Dank den kleinen Preisen sind wir auch richtig viele Sachen losgeworden! Falls du trotzdem etwas entdeckt hast, dass du uuunbedingt haben magst, dann schreib mir gern, vielleicht ist es ja noch da 😉

5. Alles muss weg!

Da wir uns sicher waren, dass wir nicht nochmal auf den Flohmarkt gehen werden, haben wir viele Sachen für sehr wenig Geld weggeben oder auch einfach verschenkt. Das geht natürlich nur, wenn nicht das Geld sondern der Platz im Keller deine erste Priorität ist. Für uns war das eine super Strategie, denn jetzt haben wir wirklich nicht mehr allzuviele Kartons. Die restlichen Dinge werden wir noch online verkaufen/verschenken und ich werde wohl noch einen kleinen privaten „Nimm-mit-was-dir-gefällt-und-spende-für-die-Weltreise-Flohmarkt“ mit meinen Freundinnen machen.

6. Aber dann doch nicht alles?

Von manchen Sachen muss man sich dann doch nicht trennen. Bei einigen Dingen konnte ich mich einfach nicht zum Verkauf hinreisen lassen, weil die Sachen für mich zu wertvoll waren und der mir angebotene Preis nicht hoch genug (auch wenn er das objektiv gesehen wahrscheinlich war).

Ich finde vor allem das Verkaufen von Geschenken sehr schwer oder von Dingen, die mich an irgendetwas erinnern. Falls du also etwas entdeckt hast, was du mir mal geschenkt hast, dann möchte ich mich hiermit entschuldigen und dir das erklären 😉 Da wir ja auf Reisen gehen und unser Hab und Gut einlagern werden, war unser Ziel natürlich so viel wie möglich auszusortieren. Und da musste ich dann auch mal etwas strenger vorgehen… Ich besitze leider ziemlich viele Dinge, die ich zwar schön finde oder die mich an etwas Schönes erinnern, die ich aber einfach nicht (mehr) nutze oder keinen Platz dafür habe oder oder oder. Manches habe ich auch einfach schon so lange, dass sie inzwischen nicht mehr meinem Geschmack entsprechen. Jedenfalls wollte ich zumindest versuchen, auch solche Dinge des Platzes willen zu verkaufen (wenn sie wieder mit nach Hause kommen ists ja dann auch nicht so schlimm 😉 ). Und ich finde es auch immer toll, wenn sich andere Leute noch darüber freuen 🙂

7. Mein Flohmarkt-Fazit

Das hat sich ja mal richtig gelohnt! Die Reisekasse ist aufgebessert (dazu gibts auch bald mehr!), der Keller leerer und mein Gewissen beruhigt (Ich hatte immer Sorge, dass ich zu viele Sachen wegschmeisen muss, weil sie niemand gebrauchen kann…). Außerdem habe ich einen sonnigen Sonntag mit meinem Freund an der frischen Luft verbracht, was will man mehr 🙂

Falls du selbst planst auf den Flohmarkt zu gehen oder schon warst, dann schreib mir gerne weitere Tipps oder von deinen Erfahrungen! Ich wünsch dir alles Liebe, deine

annka-Unterschrift

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