El Cajas Nationalpark, Ecuador – #18

Der El Cajas Nationalpark im Südosten Ecuadors bietet eine moorige weitläufige Landschaft mit sanften Hügeln, steilen Felsen, Lagunen und Wasserfällen. Eine Umgebung, wie ich sie in Ecuador bis jetzt noch nicht gesehen habe.

Der El Cajas Nationalpark soll angeblich aussehen wie die Highlands Schottlands (wo ich selbst leider noch nicht war). Außerdem wurde uns dieses Gebiet wegen der vielfältigen Vegetation von einigen Biologen empfohlen, die wir auf unserer Reise kennen gelernt haben. Wir waren also sehr gespannt, als wir unsere 5 stündige Wanderung im über 4000 Meter hoch liegenden Nationalpark begonnen.

Wie immer war es ziemlich anstrengend, vor allem die Anstiege kosteten uns einige Mühen. Aber so langsam sind wie das gewohnt, deshalb konzentrieren wir uns lieber auf die Ausblicke und Besonderheiten der jeweiligen Landschaften. Und El Cajas ist auf jeden Fall einzigartig. Man geht über Felsen und durch kleine Bergbäche, über vermooste Steine und sumpfige Wiesen. Die Wanderwege sind nicht immer klar erkennbar, man geht oft wirklich über Stock und Stein und es war auf unserem Rundweg auch so wenig los, dass wir die meiste Zeit alleine die Stille genießen konnten.

Neben den weitläufigen Landschaften war tatsächlich die Vegetation sehr besonders. Da es kaum Tiere gab, habe ich mich diesmal ganz auf die Pflanzen konzentriert und einige schöne Exemplare entdeckt. Die Biologen hatten recht, hier gab es tatsächlich Pflänzchen, Moose, Blüten und Flechten, die ich sonst noch nirgends gesehen habe.

Die Wanderung durch El Cajas war ein ganz besonderes Erlebnis und hat mir einmal mehr gezeigt, wie vielseitig die Natur Ecuadors ist. Hier kann man sicherlich noch sehr viel mehr Zeit verbringen und die Landschaften auf sich wirken lassen. Besonders gefallen hat mir übrigens der Vulkankrater Quilotoa, schau dir den auch gerne an.

Viele liebe Grüße, deine

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