Die Fjörde Patagoniens, Chile – #4

Der Süden Chiles besteht aus unzähligen Nationalparks, die teilweise nicht vom Land her zu besichtigen sind. Eine kleine Fähre, die von Puerto Natales nach Puerto Montt fährt, ermöglicht aber trotzdem einen Einblick in die Natur Patagoniens und dessen unzählige Fjörde und Kanäle.

Teilweise befinden sich nur wenige Meter zwischen Schiff und Festland, was einen noch besseren Blick auf die wilde Natur ermöglicht. Die Fähre ist etwa vier Tage durch diese wunderschöne Landschaft unterwegs. Je nach Wetterlage lassen sich unzählige Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Welche Tiere gabs zu sehen?

Leider hat uns ein hartnäckiger Nebel die Sicht auf einige Fjörde versperrt. Das noch ärgerlichere daran: Auch an den Stellen, an denen häufig Blauwale und Orcas gesichtet werden, konnten wir nur einige Meter aufs Wasser sehen. Ein paar Wale habe ich aber zum Glück trotzdem vor die Linse bekommen.

Ein Schiff inmitten des Kanals

Unterwegs fährt man an diesem alten aufgelaufenen Schiff vorbei. Ein Mitarbeiter der Fähre erklärte uns, dass der Kanal an jeder Stelle mehrere hundert Meter tief ist, bis auf diese eine Erhöhung, auf die vor einigen Jahrzenten das Schiff aufgelaufen ist. Der Kapitän wollte das alte Schiff während eines „Unfalls“ loswerden, um die Versicherungssumme zu kassieren. Leider ist es nicht gesunken, sondern steht seitdem auf der Erhebung und rostet vor sich hin. Statt der Versicherungssumme hat ihn am Festland übrigens das Gefängnis erwartet.

 

Die Tiere die ich in Patagonien am häufigsten fotografiert habe, sind Vögel. Die gibt es hier in jeder Art und Größe, vom Papagei zum Geier. Da es jedoch so viele sind, werde ich wohl noch einen extra Beitrag nur mit Tierfotografie veröffentlichen. Mal sehen wie viele verschiedene Arten ich bis dahin zusammenkriege.

Bis dahin wünsche ich dir alles Liebe, deine

Annka Die Schönheit des Lebens

 

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